Mein Leben

- meine Abschiedszeremonie

Die eigene Beerdigung selbst gestalten - bevor es andere tun müssen.


Was bedeutet ein selbstbestimmter Abschied?


Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen, bedeutet nicht, dem Leben etwas zu nehmen.
Es ist ein Akt der Fürsorge – für sich selbst und für die Menschen, die bleiben.


Wir regeln vieles im Voraus: Patientenverfügungen, Vollmachten, rechtliche Fragen.
Warum sollten wir ausgerechnet die Gestaltung unseres Abschieds anderen überlassen – Menschen, die in diesem Moment trauern und nicht solch emotionale Entscheidungen treffen sollten?


Ein selbstbestimmter Abschied gibt den eigenen Wünschen Raum:
Weltliche oder religiöse Beisetzung, Musik, Worte, Rituale oder auch bewusstes Weglassen.


Selbstbestimmung schenkt Orientierung.
Und sie schenkt Ruhe – für alle Beteiligten.

Abschied darf persönlich sein

Eine Abschiedszeremonie muss keinem festen Schema folgen.
Sie darf so individuell sein wie das Leben selbst.


Vielleicht wünschen Sie sich:


  • eine freie Abschiedszeremonie ohne religiöse Vorgaben
  • eine Zeremonie mit einem freien Redner, aber mit einem gemeinsamen Gebet
  • einen Gottesdienst mit Pfarrer (und  freien Redner)
  • persönliche Musik, die Erinnerungen weckt
  • Worte, die Ihren Charakter und Ihre Geschichte erzählen
  • ein gemeinsames Ritual, das verbindet
  • einen Abschied, der still ist – oder einen, der das Leben feiert


All das ist möglich. All das müssten Ihre Angehörigen entscheiden, wenn Sie es nicht selbst tun.


Eine selbstbestimmte Abschiedszeremonie gibt Raum für Persönlichkeit, Dankbarkeit und Verbundenheit.

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Entlastung für Angehörige

In der Zeit der Trauer müssen Angehörige oft viele und schnelle Entscheidungen treffen. Das kann überfordern.


Wenn Wünsche bereits formuliert sind – oder gemeinsam besprochen werden –, entsteht Klarheit.

Sie schenkt den Angehörigen die Gewissheit, dass alles in Ihrem Sinne geschieht.

Dann dürfen sie sich endlich auf das Wesentliche konzentrieren:
auf Erinnerungen, Nähe und das bewusste Abschiednehmen.

Selbstbestimmung nimmt die Last.

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Meine Begleitung bei selbstbestimmten Abschieden

Über seinen eigenen Abschied zu sprechen, bevor er eintritt, kann befreiend sein.


Dafür biete ich an, mich bereits zu Lebzeiten gemeinsam an einen Tisch zu setzen.

In einem ruhigen Gespräch besprechen wir, wie die spätere Abschiedszeremonie einmal aussehen soll:
Musik, Blumen, Rituale, Worte, Atmosphäre.


Und vor allem erzählen Sie mir Ihre
eigene Geschichte – in Ihren Worten, aus Ihrer Sicht.

Ich höre zu, frage nach und halte alles schriftlich fest.
Denn niemand kennt Ihr Leben, Ihre Werte und Ihre Wünsche besser als Sie selbst.


Diese Gespräche sind getragen von Offenheit, Vertrauen und oft auch von Leichtigkeit.
Es geht nicht um Abschiednehmen, sondern um
Erinnern, Ordnen und Gestalten.

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Wenn der Abschied eines Tages ansteht

Wenn dieser Zeitpunkt irgendwann kommt und ein Mensch sein Leben vollendet hat, spreche ich zusätzlich mit den Angehörigen.
Ich höre mir ihre Erinnerungen und ihre gemeinsamen Geschichten an.


So entsteht eine Abschiedszeremonie, die beides vereint:
die selbst formulierten Wünsche des Verstorbenen
und die liebevollen Erinnerungen der Menschen, die geblieben sind.


Für Angehörige ist das oft eine große Entlastung.
Es bleiben keine Zweifel, keine Unsicherheiten, keine offenen Fragen.
Sie dürfen darauf vertrauen, dass die getroffenen Entscheidungen
dem Menschen entsprechen, den sie verabschieden.

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Darf ich Sie persönlich kennenlernen?

Gerne klären wir in einem persönlichen Gespräch, wie Ihre eigene selbstbestimmte Abschiedszeremonie aussehen kann –
ruhig, individuell und ohne Zeitdruck.

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